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Vinetum

Vinetum · Für den Kontext gedacht.

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App für Weinberg, Behandlungen, Schlagkartei, Lese und Lose

Vinetum: Vom Aquarium bis zum Weinberg behält jedes Produkt dieselbe Aufmerksamkeit für Einfachheit.

Echte App-Bildschirme, aktualisiert mit der Produktentwicklung. Verfügbarkeit: Demnächst.

Vinetum

Themen und häufig gestellte Fragen

Die Themen, die diese App dir jeden Tag zu bewältigen hilft.

Was muss laut Pflanzenschutzgesetz in der Pflanzenschutzdokumentation stehen?

Nach § 11 des Pflanzenschutzgesetzes müssen berufliche Anwender jede Anwendung von Pflanzenschutzmitteln dokumentieren, unter anderem mit Angaben zur Kultur, zur Fläche, zum verwendeten Mittel und zum Zeitpunkt. Seit 2026 kommen zusätzliche Pflichtangaben wie EPPO-Code und BBCH-Stadium hinzu. In der App können solche Behandlungen appezzamento-genau im Aktivitätenregister erfasst werden – die App unterstützt die betriebliche Erfassung, ersetzt aber nicht das amtlich vorgeschriebene Dokumentationssystem und ersetzt keine fachliche Beratung.

Wie lange muss man Pflanzenschutzaufzeichnungen im Weinbau aufbewahren?

Die gesetzliche Mindestaufbewahrungsfrist beträgt drei volle Kalenderjahre nach der Anwendung, unabhängig davon, ob die Dokumentation schriftlich oder elektronisch geführt wird. Ab 2027 wird die elektronische, maschinenlesbare Form voraussichtlich verpflichtend. Vinetum speichert erfasste Behandlungen dauerhaft je Appezzamento, ersetzt jedoch nicht das offizielle amtliche Register.

Was ist der Unterschied zwischen Wartezeit und Rückstand bei Pflanzenschutzmitteln?

Die Wartezeit ist der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen der letzten Anwendung eines Pflanzenschutzmittels und der Ernte. Der Rückstand hingegen ist die tatsächlich im Lesegut oder Wein nachweisbare Menge eines Wirkstoffs. In Vinetum trägt der Nutzer bei jedem Pflanzenschutzmittel die vom Etikett übernommene Wartezeit selbst ein; die App berechnet daraus den frühestmöglichen Erntetermin je Appezzamento, ersetzt aber nicht das Etikett oder eine fachliche Prüfung.

Ab wann ist die elektronische Pflanzenschutzdokumentation im Weinbau Pflicht?

Ab dem 1. Januar 2026 gelten erweiterte inhaltliche Anforderungen, ab 2027 soll die Dokumentation grundsätzlich nur noch elektronisch zulässig sein. Vinetum ermöglicht die digitale Erfassung von Behandlungen im Aktivitätenregister inklusive PDF/CSV-Export, kann aber die Konformität mit der jeweils gültigen nationalen Verordnung nicht garantieren.

Welche Angaben braucht ein vollständiges Spritzprotokoll für den Weinberg?

Ein vollständiges Protokoll enthält Datum, behandelte Parzelle, verwendetes Mittel mit Zulassungsnummer, bekämpfte Schadursache, Aufwandmenge, Wetterbedingungen und die einzuhaltende Wartezeit. In Vinetum werden diese Felder beim Anlegen einer Behandlung im Aktivitätenregister strukturiert abgefragt, wobei Zulassungsnummer und Wartezeit aus der zuvor angelegten Produktkarte übernommen werden.

Wie behält man den Überblick, welches Pflanzenschutzmittel gegen welche Krankheit zugelassen ist?

Die Zulassung eines Pflanzenschutzmittels bezieht sich immer auf eine bestimmte Kultur-Schaderreger-Kombination und ist auf dem Etikett nachzulesen. In Vinetum kann jedes Pflanzenschutzmittel einmal mit Zulassungsnummer und Zielschaderreger angelegt und dann bei jeder Behandlung wiederverwendet werden – die hinterlegten Angaben ersetzen aber nicht die Prüfung der aktuellen amtlichen Zulassung.

Was ist der Hektarhöchstertrag im Weinbau und was passiert bei Überschreitung?

Der Hektarhöchstertrag ist die gesetzlich festgelegte maximale Erntemenge pro Hektar für eine bestimmte Weinkategorie. Wird dieser Wert überschritten, muss die gesamte betroffene Erntemenge deklassiert werden. In Vinetum lässt sich für jede Weinlese-Kampagne die geschätzte und die tatsächliche Erntemenge je Appezzamento erfassen; die App kann einen Hinweis ausgeben, wenn ein hinterlegter Höchstertrag überschritten wird, ersetzt aber keine amtliche Kontrolle.

Wie berechnet man den Ertrag pro Hektar im Weinberg korrekt?

Der Hektarertrag ergibt sich aus der geernteten Traubenmenge einer Parzelle geteilt durch deren Fläche in Hektar. In Vinetum ist die Fläche jedem Appezzamento im Weinbergsarchiv hinterlegt, sodass der Ertrag pro Hektar bei der Weinlese-Kampagne automatisch aus der erfassten Erntemenge berechnet werden kann.

Was ist eine Schlagkartei und wofür wird sie im Weinbau benötigt?

Eine Schlagkartei ist ein Verzeichnis aller landwirtschaftlichen Flächen eines Betriebs mit Angaben zu Fläche, Sorte, durchgeführten Arbeiten und Betriebsmitteln. Vinetum bildet diese Funktion über das Weinbergs- und Appezzamento-Archiv ab, in dem Sorte, Fläche, Ertrag und Betriebsnotizen je Parzelle hinterlegt werden.

Wie schätzt man vor der Lese die zu erwartende Erntemenge?

Eine gängige Methode ist, an mehreren repräsentativen Rebstöcken die Anzahl der Trauben zu zählen und deren Durchschnittsgewicht zu bestimmen, um daraus die Menge pro Hektar hochzurechnen. In Vinetum kann für jede Weinlese-Kampagne eine geschätzte Erntemenge je Appezzamento hinterlegt und später mit der tatsächlich erfassten Menge verglichen werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Rebschnitt?

Der klassische Winterschnitt erfolgt in der Ruhephase der Rebe, meist zwischen Laubfall und Austrieb im Frühjahr, wobei ein später Schnitt kurz vor dem Austrieb das Risiko von Spätfrostschäden reduzieren kann. In Vinetum lässt sich jeder Schnitttermin je Appezzamento im Aktivitätenregister erfassen, sodass sich Zeitpunkte über mehrere Jahre vergleichen lassen.

Was ist die BBCH-Skala und wofür wird sie im Weinbau verwendet?

Die BBCH-Skala beschreibt die morphologischen Entwicklungsstadien der Rebe von der Winterruhe über Austrieb, Blüte und Reifebeginn mit standardisierten Codes. In Vinetum können solche BBCH-Beobachtungen je Appezzamento erfasst werden, um die Rebenentwicklung strukturiert zu dokumentieren.

Wie vergleicht man die phänologische Entwicklung eines Weinbergs mit dem Vorjahr sinnvoll?

Für einen aussagekräftigen Vergleich sollten dieselben BBCH-Stadien an denselben oder vergleichbaren Rebstöcken zu jeder Saison erfasst werden. Vinetum speichert Phänologie-Beobachtungen je Appezzamento über mehrere Jahre und ermöglicht so den direkten Jahresvergleich am selben Standort.

Wie wirkt sich der Klimawandel auf Austrieb und Blüte der Rebe aus?

Langjährige phänologische Beobachtungen zeigen für viele Anbaugebiete eine spürbare Verfrühung zentraler Entwicklungsstadien. Vinetum unterstützt genau diese langfristige, appezzamentobezogene Erfassung der Phänologie zum Vorjahresvergleich.

Was gehört ins Kellerbuch und ist es gesetzlich vorgeschrieben?

Das Kellerbuch ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Eingangs- und Ausgangsverzeichnis, das jeder Erzeuger von Wein führen muss, mit spezifischen Angaben je Weintyp. Vinetum bildet die wesentlichen Kellerereignisse wie Abfüllung und Losbildung digital ab, ersetzt aber nicht das amtlich vorgeschriebene Kellerbuch.

Was bedeutet Rückverfolgbarkeit im Weinsektor konkret?

Rückverfolgbarkeit bedeutet, dass zu jedem Zeitpunkt beantwortet werden kann, wo sich ein bestimmter Wein befindet und woher er stammt. In Vinetum wird diese Kette über Lose, wesentliche Kellerereignisse und die Abfüllung abgebildet und lässt sich für Kontrollen oder Kunden als PDF/CSV exportieren; die App unterstützt damit die betriebliche Rückverfolgbarkeit, ersetzt aber nicht das amtlich vorgeschriebene Register.

Was ist eine Wein-Charge bzw. ein Los und warum ist sie wichtig?

Eine Charge bzw. ein Los fasst eine bestimmte, gemeinsam verarbeitete Menge Lesegut, Most oder Wein zusammen, die denselben Ursprung teilt. Vinetum erlaubt die Anlage solcher Lose mit Bezug zu den erfassten Appezzamenti und Weinlese-Kampagnen und verfolgt sie bis zur Abfüllung.

Welche Angaben müssen bei der Abfüllung eines Weins dokumentiert werden?

Zur Abfüllung sollten Datum, abgefüllte Menge, verwendetes Los, Flaschengröße und gegebenenfalls verwendete Zusatzstoffe festgehalten werden. In Vinetum wird die Abfüllung als wesentliches Kellerereignis erfasst und mit dem zugehörigen Los verknüpft, sodass die Traceability vom Weinberg bis zur Flasche nachvollziehbar bleibt.

Wie exportiert man Weinbau-Betriebsdaten für Behörden oder Berater sinnvoll?

Für Behördenmeldungen oder Beratung braucht es meist eine strukturierte, chronologische Übersicht über Behandlungen, Erträge und Kellerereignisse je Parzelle oder Charge, oft in einem austauschbaren Format wie PDF oder CSV. Vinetum bietet dafür einen PDF/CSV-Export der erfassten Daten, der als Grundlage für die amtliche Meldung oder Beratung dienen kann, diese aber nicht ersetzt.

Was unterscheidet Lesegut, Traubenmost und Wein in der betrieblichen Dokumentation?

Lesegut bezeichnet die frisch geernteten, unverarbeiteten Trauben, Traubenmost den durch Pressen gewonnenen, noch nicht vergorenen Saft, und Wein das nach abgeschlossener Gärung entstandene Produkt. In Vinetum lassen sich diese Übergänge über die Weinlese-Kampagne, die Losbildung und die wesentlichen Kellerereignisse getrennt dokumentieren.

Dokumentation & Behandlungen

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Rebfläche & Erträge

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Phänologie & Rebschnitt

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Keller & Rückverfolgbarkeit

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